Tinnitus

Das Pfeifen in den Ohren

Mit Ohrgeräuschen leben

­­­­­­­­­­Unter dem medizinischen Begriff Tinnitus aurium (Ohrenklingen) versteht man Ohrgeräusche, die keine äußere Quelle besitzen. Fast jeder kennt den kurzzeitigen Tinnitus, der als Pfeifen nach Anspannungsphasen auftritt. Neben medizinischen Ursachen, wie Durchblutungsstörungen, legt man bei über 50 Prozent der Betroffenen äußere Einflüsse wie Lärm und Stress als Auslöser zugrunde. Wegen der Komplexität der Ursachen betrachtet man den Tinnitus eher als Symptom und nicht als isolierte Krankheit.

Bei mehr als 15 Prozent der Bevölkerung tritt der Tinnitus inzwischen dauerhaft auf. Er drängt sich als Pfeifen, Brummen, Rauschen, Knacken oder Klopfen in den Vordergrund. Eine Therapie ist dann notwendig, wenn das tägliche Leben durch die Konzentration auf den Tinnitus beeinträchtigt wird und die Lebensqualität dadurch leidet.

Das Pfeifen verdrängen

Bringen die klassischen medizinischen Behandlungsmethoden keinen Erfolg, werden zur Therapie des Tinnitus häufig Noiser oder Hörgeräte eingesetzt: Durch Verstärkung der natürlichen Umgebungsgeräusche oder durch die Einbettung in ein sanftes Rauschen wird das Pfeifen bzw. Ohrgeräusch in den Hintergrund gedrängt. Die Konzentration wird vom Tinnitus abgelenkt. Bei längerfristiger Anwendung werden dadurch die natürlichen Filtermechanismen im Gehirn angeregt. Der Tinnitus verliert immer mehr an Bedeutung. Welche Therapie-Möglichkeiten bei Ihnen bestehen, ermitteln wir gerne in einer ausführlichen Tinnitus-Analyse und -Beratung.